Deeskalation im Krisenfall

Neue Möglichkeiten in der Krisenbewältigung

In einer Krisensituation kann es in der Therapiebeziehung zwischen den professionellen Helfern und der von der Krise betroffenen Person zu Aggressionen kommen. Die Hilfsmittel beispielsweise, ein Krisenplan, die Professionellen für Notsituationen zur Verfügung stehen, können präventiven Charakter haben. Dem entgegen können aber auch Massnahmen gegen eigenen Willen zum Einsatz kommen. Der Einsatz von solchen Massnahmen ist oft auf eine Situation der Ohnmacht zurückzuführen und wird dann unumgänglich, wenn die deeskalierenden (beziehungsbasierten) Mittel nicht das erwünschte Ergebnis hatten, die Situation (der Konflikt) immer weiter eskaliert und die Gefahr besteht, das Personen verletzt werden (Gefährdungskriterium).  Sowohl die betroffene Person als auch die professionellen Helfer empfinden den Einsatz von Massnahmen gegen den eigenen Willen meistens als Niederlage. Außerdem besteht ein reales Risiko, dass die aufgebauten Therapiebeziehungen wechselseitig gravierend beschädigt werden.

Sichere Deeskalation

Die CoWin-Medienwand wurde dazu entwickelt, Professionellen und Betroffenen in Krisensituationen neue Möglichkeiten zu bieten. Mit Hilfe der CoWin-Medienwand können sie mit Betroffenen kommunizieren und Informationen mit ihnen austauschen, ohne ihre eigene Sicherheit zu gefährden. Damit kann fortlaufend auf die Situation der Betroffenen antizipiert und falls erforderlich vorbeugend eingegriffen werden. Auch die Dauer und die Qualität der pflegerischen Versorgung während einer eventuellen Absonderung lassen sich durch dieses Instrument positiv beeinflussen.

Deskalationsinstrumente für Hilfeleister

Dank der GRASP-Software-Plattform haben die Professionellen jederzeit die Kontrolle über jede Kommunikationswand. Für jede betroffene Person können sie die verfügbaren Anwendungen aktivieren und erforderlichenfalls anpassen. Dabei können Profile auf der Basis des Alters, der Interessen, der geistigen Kapazitäten und des individuellen Krankheitszustands eingestellt werden. Wie verschiedene qualitative Studien inzwischen gezeigt haben, empfinden sowohl  Betroffene als auch Professionelle die Apps als konstruktives Instrumente. Sie schaffen neue Möglichkeiten in der Vorbeugung und Bewältigung von Krisensituationen. Auch in angespannten und gefährlichen Situationen während einer Absonderung kann der Kontakt mittels Videotelefonie aufrecht erhalten werden.

Mehr Informationen oder eine Vorführung?

Recornect bietet eine innovative und menschliche Lösung für Selbstmanagement und Deeskalation in der Psychiatrie, in der pflegerischen Versorgung von geistig behinderten Menschen sowie in Justizvollzugsanstalten. Interessieren Sie sich für die Möglichkeiten in Ihrer Organisation? Nehmen Sie dann ruhig Kontakt mit uns auf. Wir schicken Ihnen gern weitere Informationen oder organisieren, natürlich kostenlos, eine Vorführung bei Ihnen an Ihrem Einsatzort.

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